Telašćica

Der südlichste Teil der Insel Dugi Otok ist Naturschutzgebiet. Bei Seglern bekannt ist dieTelašćica, weil diese langgestreckte Bucht mit noch eingestreuten Inseln  nicht nur sehr schön, sondern vor allem sehr gut windgeschützt liegt.

Am nördlichsten Rand dieser Bucht führt eine Straße entlang, die eine Ansammlung von prächtigen Königskerzen begleiten.

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verbascum_5817Wenn man genauer hinschaut, sehen die oberen drei Staubgefäße wie wuschelige kleine Bürsten aus – ich hoffe, man sieht es, ohne einen näheren Ausschnitt gut genug. Ein Bild, wie es gut zu Verbascum densiflorum, der Großen Königskerze, passt.

Mit Johanniskraut als Begleiter, und eingestreuten Natternköpfen – nein, keine Schlangen, sondern Blüte wie im Bild unten ;-) -  ergibt das einen sehr farbenfrohen Straßenrand.

echium_5830Immer wieder in die Landschaft eingestreut, über andere Pflanzen rankend und dahinkletternd ist auch eine sehr blühfreudige und kräftige Wildrose.

wildrose_5870Landabschnitte und Wasser sind hier manchmal ein wenig schwer zu durchschauen. Und an manchen Stellen trennt auch nur ein relativ schmaler Inselstreifen die geschützte Telašćica-Bucht vom “großen” Meer im Westen – wo die Insel teilweise sehr steil ins Meer abfällt. Es  führen mehrere Wege von der Bucht hinauf zu Aussichtspunkten auf diese Klippen.

klippen_6361klippen_6053Von einem dieser Aussichtspunkte sieht man auf der einen Seite auf die Klippen – wie oben – und auf der anderen Seite auf den kleinen salzhaltigen Binnensee, der auf dieser kleinen Landzunge auch noch Platz findet.

cistus_6065Im Vordergrund die rosa Zistrose ist Cistus creticus, die zu Deutsch die Graubehaarte Zistrose heißt. Sie ist häufig anzutreffen und bildet immer wieder einen hübschen Blickfang.

Der kleine salzige See ist durch die geringe Fläche im Sommer wärmer als das Meer – und wird auch etwas salziger. Mir persönlich ist der größere Salzgehalt nicht aufgefallen. Das Schwimmen war angenehm – und jetzt im Frühsommer war ein bisschen wärmer gerade richtig.

silbersee_6074Er ist aber nicht nur angenehm zum Schwimmen, es führt auch ein sehr bequemer Spazierweg rundherum. Und überraschend gleich neben dem Weg hat mich diese Ragwurz erfreut, besonders weil sie schon weitgehend verblüht war, aber gerade noch diese eine Blüte hatte… (der helle Fleck im Hintergrund ist die Sonne, die sich im See spiegelt…)

ophrys_5985Erfrischt und erfreut fällt mir beim Rückweg noch ein “unbekannter Farbfleck” ins Auge…

verbascum_5948Im ersten Moment habe ich keine Idee, was das sein kann. Und dann seh ich plötzlich…. 3 kleine behaarte Staubfäden… Solche Bürstchen haben wir doch grad vor kurzem gesehen ;-) . Kann das eine Königskerze sein? In dieser Farbe? Mit Nachblättern hab ich sie gefunden. Der Königskerzenverdacht war ganz richtig. Es ist Verbascum phoeniceum, die Violette Königskerze.

Noch einen letzten Blick in die Telašćica-Bucht, diesmal mit Segelbooten…

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Luka

In einer ruhigen Bucht auf der kroatischen Insel Dugi Otok liegt Luka.

luka_5643Der “schlichte” grüne Eindruck im Vordergrund lässt nicht erkennen, dass hier sehr hübsche bunte Schätze in der Macchie und zwischen Olivenbäumen still und im Verborgenen blühen. Ein Tausendguldenkraut mit seinem zarten Rosa begleitet immer wieder die Wege, einzeln, in kleinen Gruppen – oder sogar kleine Flächen bildend.

centaurium_5725So auf Urlaub… kann man ruhig einen näheren Blick auf die hübsch gedrehten Staubgefäße werfen…

centaurium_5746Und manches von dem Rosa… ist gar nicht das Tausendguldenkraut… Farblich nicht so weit entfernt, aber botanisch dafür umso weiter weg, sind es recht prächtige Orchideen, die sich hier so harmlos geben.

anacamptisLuka_5614Und so spaziert man an Blumen und Büschen vorbei… entdeckt wieder neue, oder findet auch wieder gleiche… und trifft ganz sicher auch den einen oder anderen Salbei.

Salbei_5645Herrlich aromatisch sind die Blätter. Denen traut man eine Heilkraft zu. Aber die Blüten…. passt das zum Salbei?

Salbei_5879Gerade den Salbei kennt man ja an der hochgewölbten Oberlippe. Diese Blüte hier hat ja eine fast gerade/waagrechte Linie an der Oberseite, macht gar nicht diesen typischen Salbeiblüten-Eindruck.

Doch das ist ganz richtig so. Der “echte” Salbei, Salvia officinalis,  schaut tatsächlich so aus, mit fast gerader Oberlippe. Na sowas.

Das ist der Vorteil, wenn man Ende Mai auf Urlaub sein kann. Es blüht noch mehr als im Sommer. Lohnender sind solche “Blumenspaziergänge” an Vormittagen – weil viele Blüten am Nachmittag zumachen.

Und wenn du Glück hast…. bekommst du hier sogar wildwachsende Gladiolen zu Gesicht…

gladiole_5761Das ist dann wirklich wow ;-) ….

Nachtfalter-Besuch

Ganz gegen meine Gewohnheit, muss ich heute einmal ein Tier posten. Wenn mir schon einmal ein seltener Gast – in beeindruckender Größe so ins Auge fällt. Einfach so im Garten, und nicht im Schmetterlinghaus.

seitlich_5580Facebook sei Dank hatte ich vor kurzem Fotos gesehen vom Wiener Nachtpfauenauge (auf Facebook Wiener Wildnis)

Trotzdem hab ich ziemlich gestaunt, dass das vermeintliche “Holztrumm beim Bach” – bei näherer Betrachtung zum Schmetterling geworden ist…

Inzwischen hab ich ja schon nachgelesen und im Netz gestöbert und weiß nun, dass das Wiener Nachtpfauenauge (von dem ich bis vor Kurzem noch nichts wusste) 10 bis 16 cm groß werden kann, empfindlich ist auf Spritzmittel, und die Raupen auf Laubbäumen wie Nussbäumen, Haselnüssen, und auch Obstbäumen (Apfel, Zwetschke z.B.) wohnen. Na, da hat er bei uns ja sicher etwas gefunden.

Sehr vorsichtig sind wir ein Stückchen näher heran… wir wollen ja nicht einen riesigen Falter, den wir zum ersten Mal in unserem Leben sehen, gleich wieder verscheuchen. Deshalb haben wir auch nicht nachgemessen, wie groß er wirklich ist…  Wir wollten ihn einfach möglichst wenig stören. Er darf weiter dort sitzen, wo er sich hingesetzt hat.

naeher_5582Offenbar lässt er sich aber eh nicht sehr aus der Ruhe bringen.

Nach den “zarten”  Fühlern zu beurteilen dürfte es ein Weibchen sein. Die Fühler der Männchen sind noch länger gefiedert (und sehen dadurch “federnhafter” aus).

Herzig irgendwie…. so ein großer Falter, und hält sich an einem Grashalm fest…

detail_5568Nachdem er da bleiben mag wo er ist…. versuche ich noch ein Foto von der Falter-Oberseite zu erwischen. Nicht so einfach… weil der Falter am Bachufer sitzt, und an dem Gras mehr hinterrücks nach unten hängt – und ich keine ausfahrbaren Arme habe.

oberseite_5594… hm, tja…  man sieht, dass er auf jedem Flügel ein Auge hat, und ein weißes Band am Flügelrand…und nach vorne zu heller wird. Der pelzige Kerl.

Schön, dass er da war.

massenhaft – fast nur – Bärlauch

Der Frühling schreitet voran. Die Pflanzen wachsen. Und es ist wieder soweit… Bärlauch so weit das Auge reicht …..  feldmit_4877 Aber Holzauge sei wachsam ;-) . Rechts vorne im Bild… da schauts ein bisschen “komisch” aus.

salomonssiegel_4884… da hat sich etwas anderes dazwischen geschummelt. Siehst du es? Oder soll ich noch einmal ein Stück näher gehen…

salomonssiegelzoom_4885Für den Bärlauchsammler ist es eigentlich egal, was es ist. Es ist jedenfalls KEIN Bärlauch. Es stehen eindeutig mehrere Blätter auf einem Stängel.

salomonsssiegel_4892und die jungen Sprosse sind eingerollt.

Da hab ich noch eine Aufnahme, wo sie besser einzeln zu sehen sind: Rechts zwei Bärlauchblätter – und links, der eingerollte Sproß…. sieht sehr maiglöckchenverdächtig aus. salomonssiegel_4868Ist aber zum Glück nur ein Salomonssiegel. Der ist zwar auch giftig, aber kommt an die Gefährlichkeit eines Maiglöckchens nicht heran, sondern führt eher zu Durchfall oder Erbrechen. Auch nicht schön.

Sieht doch sehr anders aus finde ich – und kann man kaum verwechseln. Wenn man nicht grad mit der Sichel alles abmäht.

Noch eine andere Pflanze hab ich zwischen den Beständen gefunden. Wo ich mir auch denke, die kann man doch wirklich nur erwischen, wenn man alles “ungschaut” abmäht…

aronstab_4832Der eine oder andere Aronstab ist also auch schon zu finden. Die Blätter haben einen sehr charakteristischen pfeilförmigen Blattgrund… oder wie könnte man das besser beschreiben? Auch die Blattaderung ist sehr anders.

Aber bei Unachtsamkeit kann er sich schon drunter mischen…

aronstab_4839Du siehst hoffentlich ganz rechts unten im Bild… das Aronstab-Blatt.

Also sei geduldig, pflücke die Bärlauchblätter einzeln… träum nicht ab, sondern achte einfach darauf, was du gerade tust. Sowieso ganz allgemein ein guter Ansatz.

Viel Freude bei der Bärlauchernte!

 

 

Frühling

Obwohl der heurige Winter gar nicht besonders kalt oder lang war, die Freude über die ersten Frühlingsboten stellt sich automatisch ein, wenn das Auge über ganze Flächen mit den vielen vielen weißen Schneeglöckchenblüten streifen darf.

schneegloeckchen_4480Die Wildpflanzenfans freuen sich gleich doppelt, wenn sich auch das frische Grün der jungen Bärlauchblätter dazugesellt.

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Nicht jedes Jahr ist gleich, und nicht jeder Frühling bringt die Pflanzen in schön geordneter Reihenfolge. Manche Winter sind lang und hartnäckig. In solchen Jahren wird es für die weniger geübten Bärlauchsammler riskant – weil dann auch die giftigen Verwechslungsmöglichkeiten sehr bald aus dem Boden schießen.

Aber so wie heuer, wenn kaum noch etwas anderes wächst, sind die Chancen größer, wirklich auf reine Bärlauchfelder zu treffen.

jungeBlaetter_4577Wenn du dir die charakteristischen Merkmale vom Bärlauch wieder einmal ansehen möchtest, habe ich meine Fotos nach typischen Beispielen gesichtet, auf einer Seite zusammengefasst und oben unter “Wildpflanzen” eingefügt:  Bärlauch

Und für jene, die Bärlauch schon nicht mehr hören oder lesen können… gibt es noch einmal ein zartes Büschel Schneeglöckchen.

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Willkommen im Frühling 2014!

 

 

Nebel

Wir verbinden mit Nebel eine Wetterlage, die sich manchem auch schwer aufs Gemüt schlägt, ein bissl triest und traurig macht. Ganz anders ist das für manche Pflanzen auf La Palma, einer der kanarischen Inseln. Dort wo die Sonne scheint… und scheint… und scheint  Gerade jetzt, so mitten drin in “unserem” November, wo wir mit dem Nebel gern ein bisschen hadern, möchte ich euch ein paar hübsche Experten vorstellen, die den Nebel für sich entdeckt haben, als idealen Schutzmantel für die sensible Phase der Blütezeit.

Regen gibt es sehr sehr selten auf den kanarischen Inseln. Was es aber in ganz bestimmten Lagen praktisch täglich gibt, das sind Wolken- bzw. Nebelphasen, wenn sich die feuchte Meeresluft an Berghängen staut.

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Die Berge zum linken und rechten Bildrand hin sind höher, und was da grad so ein bisschen über den Bergkamm drüberschwappt, ist die aufgestaute Nebeldecke von der anderen Seite. Auf diesem Kamm war ich im Nebel spazieren.

Nebelschwaden ziehen über die Pflanzen hinweg…. manchmal kommt die Sonne ein wenig durch, manchmal sind die Schwaden dichter… Es geht gemütlich (und fast eben) dahin und bunte Blüten begleiten unseren Weg.

cistusNebel_2685Das kam mir alles ganz normal vor. Ich war ja auf einer kanarischen Insel, wo es viele hübsche Pflanzen gibt.

Nur auf dem Rückweg… da dachte ich mir plötzlich… ja, hallo… wo sind die alle hin? Der völlig gleiche Weg… und plötzlich blüht…. “nix”? Okay, da war noch die eine oder andere Pflanzenblüte zu finden, aber diese ganze Pracht.. die war dahin.  Ah, da hängt noch ein letztes Blatt…

cistus_2779Inzwischen hat sich einfach der Nebel aufgelöst, die Sonne scheint… und die Zistrosen haben ihre zarten Blütenblätter abgeworfen. Die Kelchblätter schließen sich fest um den verblühten Rest. Da wird nicht gefackelt. Jetzt heißt es Zumachen und Wasser sparen ;-)

Jetzt bin ich neugierig geworden. Die Blüten der Zistrosen sind nicht mehr zu sehen, weil die Blütenblätter abgefallen sind. Finde ich noch andere “Reste” der bunten Wegbegleiter? Ich finde ;-) pericallis_2786

Wir sind gewohnt, dass sich die Blüten öffnen, wenn die Sonne scheint. Diese Pericallis sp. hier macht dicht. Zumachen, einrollen. Und lieber auf den nächsten Nebel warten. Erst in seinem Schutz zeigt sie wieder ihre ganze Pracht:

pericallis_2669Ich fand das sehr beeindruckend und …. ja, auch überraschend.

Auch die Insekten sind entsprechend angepasst und summen durch die Nebelschwaden…..  auch dann, wenn die vielen Blumen blühen…

cistus_2659Ich wünsche einen schönen restlichen Herbst… und einen freundlichen Blick auf den Nebel, der einfach ist wie er ist…

 

Hilfe, das Klo rinnt !

Es rinnt und rinnt und ist nicht zu stoppen.

Wahrscheinlich schon wieder der verdammte Kalk – oder eine Dichtung, die nun endgültig “ex” gegangen ist. Oder …

Egal, da muss jetzt schnell was geschehen, da rinnen ja jede Minute einige Liter in den Abfluss hinunter. Und ein Zulaufventil, das man einfach absperren könnte, gibt’s ja auch nicht mehr: alles so schön eingebaut und hinter Putz (bzw. hinter Fliesen).

Also erst einmal: Ruhe bewahren! (wenns nur nicht immer so rinnen würde …)

Die Abdeckplatte lässt sich ganz einfach herunternehmen. Ohne Schraubenzieher. Nur mit den Händen dagegendrücken, leicht nach oben und heraunehmen. So sieht es dann aus:

SpuelkastenTotal4189

Das Werkzeug für die weiteren Schritte liegt bereit.

“Erste Hilfe”: Mit einem normalen Schraubenzieher oben in der Mitte das Wasser abdrehen. Gewonnen! Es rinnt nicht mehr.

Der Phillips Schraubenzieher ist für die beiden Schrauben links und rechts, aber so weit sind wir noch nicht – zuerst müssen die beiden Stangen in der Mitte unten raus.

Da es sich bei meinem Ding um einen sogenannten Unterputz Spülkasten von Geberit handelt, habe ich auf youtube gesucht (wo sonst?) und dieses sehr hilfreiche Video gefunden, hochgeladen von 15yoberhg:

Bei mir gab es während der Reparatur noch ein paar kleine Schwierigkeiten, die ich auf diesem Foto eingezeichnet habe:

Spuelkasten500x325

Das “Erste Hilfe” Absperrventil war noch durch die weisse Plastik – Abdeckplatte versteckt. Der Installateur hat die vorgesehene Ausnehmung (vermutlich) sicherheitshalber nicht herausgebrochen, sonst könnten sich Kunden wie ich ja womöglich im Notfall selber helfen …

Die beiden (weissen und grünen) Stangen zur Betätigung der Spülung werden durch eine kleine schwarze waagrechte Platte daran gehindert, sich zu verdrehen und herauszufallen. Mit etwas Überredung (z.B. in der Mitte herausbiegen) lässt sie sich ohne Werkzeug entfernen. Erst dann kann man die weisse und grüne Stange mittels einer Achteldrehung herausnehmen. Aber das ist im Video schon gut zu sehen.

Zum Schluss noch das Ergebnis der Reparatur: eine ganze Menge Kalk, der den Schwimmer und / oder das Ventil blockiert hat.

SpuelkastenKalk400x225

Ohne den ganzen Kalk funktioniert die Toilettenspülung wieder klaglos. Zumindest die nächsten 4-5 Jahre, hoffe ich.

Gemmotherapie

Gemmotherapie? Nein, es geht nicht um Edelsteine. Da werden Knospen  von Bäumen oder auch junge Schösslinge von Pflanzen verwendet. Knospe heißt lateinisch “Gemma”. Diese kommen in ein Lösungsmittelgemisch, das möglichst gut konservierend und möglichst wenig zerstörend ist. Die Einnahme erfolgt tropfenweise.

Ich weiß schon lange, dass es diese Verwendung der Knospen gibt. Aber jetzt hab ich auch überrascht bemerkt, dass diese Knospenmazerate der Schwarzen Ribisel z.B. richtig gut schmecken :lol: (hatte ja schon eher das “Vorurteil”, dass dieses Knospenzeugs mehr nach “Holz” schmeckt *örks*. Bei manchen Bäumen ist es aber schon so. Muss mich aber erst langsam durchprobieren.)….

Aaber das lustigste daran (für mich *gg*)….: es gibt auch eine ganz eigene Theorie dazu, wie man sie am besten anwenden soll. Und da nimmt man sich Anleihen aus der Natur. Und zwar ungefähr nach der Pflanzensoziologie. So sollte man z.B. die Walnussknospen nur eher alleine geben (nicht gemischt), weil der Baum am Naturstandort auch eher ein Einzelgänger ist. Oder Baumknospen mit Heilpflanzen begleiten und unterstützen, die auch in der Natur gerne in seiner Nähe vorkommen.

Das ist doch einmal eine wirklich eine Therapieform, wo ich so richtig die Botanik brauchen kann.
lg, johanna

katalanischer Volkstanz Sardana

Vor der Kathedrale in Barcelona ist ein großer Platz…. und an dem Tag, wo wir dort vorbeikamen, war er angefüllt mit Leuten…

Barcelona Kirchenplatz

Auf den Stufen standen Musiker und spielten sehr angenehme, fast medidative Musik…

Die Band

und auf dem ganzen Platz verstreut, hatten sich Menschen in Kreisen zusammengefunden…

Kreise Kreise

große Kreise, kleine Kreise… die Taschen und Säcke wurden in der Mitte gestapelt – und es wurde gemeinsam im Kreis getanzt.
Kein Stampfen oder hektisches Laufen, also nichts Lautes, sondern auf eine ruhige, ernsthafte… na, ernsthaft trifft es nicht so ganz, weil es auch eine Leichtigkeit hatte….

Mir hat die Stimmung und Ausstrahlung sehr gefallen…. irgendwie freundlich, ruhig, aber auch konzentriert……

Alt und Jung

Auf Wikipedia hab ich gefunden, dass der Tanz Sardana heißt

Apfel-Nuss Gugelhupf – köstlich und cholesterinarm

“Wie ein rundes G’sicht, das immer freundlich lacht, ist der Guglhupf …”

Apfel Nuss Gugelhupf

Da ist mir vor Jahren auf Gabis Rezepte ein Rezept untergekommen, das ich auch gleich meinen Freunden weitergeschickt habe, mit dem Kommentar:

Schmeckt noch lauwarm unglaublich köstlich und bleibt selbst nach zwei Tagen sehr saftig (wenn dann nicht schon alles aufgegessen ist). Hat aus dem Stand das Prädikat „bester Kuchen den ich je gebacken habe“ erlangt, vor allem auch weil er nicht trocken wird.

Aber aus heutiger Sicht … 200g Zucker, 250g Butter, 4 Eier … das passt mit der leichten cholesterinarmen Ernährung so gar nicht zusammen. Andererseits: so einen guten Kuchen nicht mehr backen ? Das geht ja überhaupt nicht.

Also ersetze ich in der neuen Version einen Teil des Zuckers durch Süssstoff, nehme gutes Öl statt guter Butter, reduziere die Fettmenge insgesamt und spare auch gleich die Hälfte der Eier ein.

Schmeckt das dann auch ?

Mmmmmhhhh, bitte noch ein Stück !

Am ersten Tag, am zweiten Tag, auch noch am dritten Tag – immer wieder ein Genuss.

Hier das Rezept als .pdf bei meinen anderen süssen “gsunden” Rezepten …