Eine der Sehenswürdigkeiten im nördlichen Teil der Insel ist das Nachtigallental  - leider beinahe allzu gepriesen: wir haben gleich 3 Busse mit Touristen in dem kurzen und schmalen Straßenstück getroffen, wo die Nachtigallengesänge am ehesten zu hören gewesen wären. 

Nicht auf dem Bild ist das kleine dahinsprudelnde Bächlein, an dessen Ufer man auf das Glück hofft, tatsächlich ein paar Nachtigallen zu hören. Potenziell seehr romantisch!

 

Das satte Grün im Vordergrund sind Weinstöcke, in der Ebene stehen Olivenbäume, dahinter wieder Wein, die dichtgrünen Bäume sind stattliche Platanen. Valeontates (=Nachtigallental) ist ein sehr schönes, fruchtbares und grünes Flusstal. Am Ende der asphaltierten Straße am Berg liegt Manolates, ein kleines Bergdorf. Im Talgrund, direkt an der Abzweigung von der Küstenstraße nach Manolates, befindet sich eine große Taverne - mein Lieblingsrestaurant auf Samos.  

Etwas weiter östlich gibt es gleich ein weiteres Flusstal mit einer schmalen Straße bergwärts, dort liegt Vourliotes, ein kleines Dorf mit starken Kontrasten: einfachste Häuser und einfache Menschen, aber auch manche, die einen soliden Wohlstand erkennen lassen. Auf dem kleinen Dorfplatz (-plätzchen wäre fast besser) kann man sehr gut essen.

 

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